Gedichte

Ein Schleier verdeckt meine Sicht

ich erkenne mich nicht

ich weiß nichts, weil ich Nichts bin

in der Kälte meiner Gedanken vereist mein Sein und Sinn

im eigenen Blut gewaschen

spreng ich mit einem Funken Wahrheit

die Welt in Schutt und Asche.

raum und zeitlos

fließe ich im freien Fall in deinen Schoß

schwerelos streue ich Sternenstaub aus meinem Kosmos.

Gott gib mir Geduld und Kraft im Chaos;

und wenn die Ordnung zerbricht:

mach mich unzerbrechlich!

gib mir Geduld zu ertragen!

sei mein Licht in dunklen Tagen!

sei mein Verderben!

ich muss es lernen mein Leben zu bejahen.

Bis zum Ende der Ewigkeit bin ich bereit zu ertragen

und ich weiß; er wird auf mich warten;

Vater;

du bist die Quelle meiner Ewigkeit

du bist Gott; der Wächter meiner Sterblichkeit

du bist Alles; weil du dort bist

wo Alles Nichts; und Nichts Alles ist

Vater, ich bin noch weit weg;

durch sein Ego verdreckt;

ein Niemand, der nichts erkennt.

Gott schließe mir die Augen und öffne mir das Herz

Mit jeder Träne vergieß ich Tropfen für Tropfen den Weltschmerz

Schreibe einen Kommentar